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Weil Silicea in allen Geweben des Körpers enthalten ist, zeigt sich ein Mangel vor allem in verminderter Lebenskraft und reduzierter Lebenswärme. Der Betroffene neigt dazu, sich schnell zu erkälten. Er ist schwach und überempfindlich gegenüber sämtlichen äußeren Reizen.
Diagnostik
Allgemeine Anzeichen und erste sichtbare Hinweise eines Mangels können sein
- strohige, trockene Haare
- Haarausfall/Glatzenbildung
- blasses Gesicht, teilweise mit entzündlicher Röte
- schlaffes Bindegewebe, feine Knitterfältchen
- schlaffe Muskeln
- Neigung zu Erkältungen
- sauer riechender Kopfschweiß bei Kindern
- splitternde Finger- und Zehennägel
- weiche Nägel, Nagelbettentzündungen
- Eiterungen aller Art wie Pickel, Furunkel, Fisteln
Antlitzzeichen eines Mangels
Gesicht: Der allgemeine Schwächezustand, der sich bei einem Mangel an Silicea einstellt, ist auch im Gesicht zu erkennen. Es ist hager, eingefallen, blass und überzogen von feinen Knitterfältchen. Die Haut wirkt glattpoliert und porenlos, man spricht von einer Alabasterhaut. Eine entzündliche Röte kann sich einstellen, die ebenfalls glasig erscheint. Sie tritt zuerst an der Nasenspitze auf und breitet sich dann zu den Ohren hin aus.
Die durch einen Mangel an Silicea bedingte Schwäche des Bindegewebes und fehlende Straffheit zeigt sich zudem in kleinen und verästelten Hautfalten in den äußeren Augenwinkeln. Weil bei einem Mangel auch das Kollagen im Bindegewebe abnimmt, fällt es zusammen und wird schlaff, es fehlt ihm an Feuchtigkeit. Auch die Augen wirken dadurch eingefallen, über dem Augapfel bildet sich eine eingefallene Höhlung oder die Augen liegen tief in der Augenhöhle. Vor dem Ohr entsteht die typische, senkrechte Silicea-Falte.
Allgemein: Die Blutgefäße sind durch den Kollagenmangel im Bindegewebe nur wenig gepolstert, Menschen mit einem Mangel an Silicea neigen daher zu blauen Flecken.
Diagnostik
Körperzeichen, die auf einen Mangel an Silicea hinweisen
- Zugempfindlichkeit, vor allem im Nackenbereich
- Neigung zu Erkältungen
- Starkes Kältegefühl, auch im Sommer
- Hypotonie
- Dünnhäutigkeit (seelisch und körperlich)
- trockene Haut
- Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Ekzeme
- Neigung zu Abszessen, Furunkeln, Karbunkeln, Akne und Panaritium
- splitternde Nägel und Nagelbettentzündung
- starke Achselschweißbildung
- stark riechender Fußschweiß
- Schwerhörigkeit durch Katarrhe der Eustachischen Röhre
- Gerstenkörner, Verhärtung der Lider
- Arthrose
- Osteoporose
Der Patient ist lärm- und lichtempfindlich sowie äußerst schreckhaft, da seine Nerven bei einem Mangel nicht mehr ausreichend geschützt werden und leichter reizbar sind.
Ein typisches Symptom für den Mangel an Silicea ist der Handschweiß. Er bildet sich vorwiegend in Stresssituationen. Mitunter sondern die Schweißdrüsen der Hände aber auch permanent ab.
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